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BrewMind zeichnet Espresso-Bezüge auf, über eine Bluetooth-Waage oder von Hand, merkt sich je Bohne und Getränk, welche Einstellung funktioniert hat, und schlägt vor dem nächsten Shot vor, was du änderst. Wenn etwas nicht tut, was es soll: schreib mir. Ich lese jede Mail selbst.
Hilfreich für eine schnelle Antwort: Telefon-Modell, iOS- oder Android-Version und, falls es um die Waage geht, Marke und Modell.
Die Waage wird nicht gefunden
Der Reihe nach:
- Waage einschalten und aufs Koppeln warten lassen. Viele Waagen schalten den Funk nach ein paar Minuten Ruhe wieder ab.
- Bluetooth einschalten. Am iPhone über Einstellungen → Bluetooth, nicht nur im Kontrollzentrum, dort ist es nur pausiert.
- Berechtigung prüfen: am iPhone Einstellungen → BrewMind → Bluetooth, unter Android ab Version 12 in den App-Infos von BrewMind die Berechtigung „Geräte in der Nähe“. Ohne sie sucht die App gar nicht erst.
- Waage in die Nähe legen. Zwischen Maschine und Telefon reicht ein Meter, ein Raum weiter nicht mehr zuverlässig.
- War die Waage schon mit einer anderen App verbunden, hält die den Funk oft fest. Die andere App schließen, notfalls die Waage aus- und wieder einschalten.
Welche Waagen werden erkannt
Die App erkennt die Waage am Namen, den sie beim Koppeln ausstrahlt. Eine Markenauswahl gibt es nicht: was gefunden wurde, steht im Koppel-Bildschirm, ein Tap verbindet.
- Acaia: Lunar, Pearl, Pyxis, Proch, Cinco
- Blackcoffee
- Bookoo: Themis und weitere
- Decent Espresso
- DiFluid: Microbalance und Microbalance Ti
- Eureka: Precisa
- Felicita: Arc, Parallel
- Futula / Lefu: LFSmart Scale
- Hiroia: Jimmy
- Coffee Skale: Skale und Skale 2
- Smartchef
- Timemore: Black Mirror und weitere
- Varia: AKU und AKU Mini
Ehrlich dazu: nur die Acaia ist bisher an echter Hardware abgenommen. Die übrigen Protokolle sind gegen offene Referenzimplementierungen gebaut und getestet, aber noch von niemandem an der Waage selbst gegengeprüft. Wenn deine dabei ist und etwas daneben liegt (falsches Gewicht, ein Live-Wert, der nicht folgt, gar keine Zahlen), ist das genau die Rückmeldung, die weiterhilft. Schreib mir, was die Waage anzeigt und was die App anzeigt.
Wo ist der Tara-Knopf?
In der App gibt es keinen mehr. Tarieren passiert an der Waage mit ihrer eigenen Taste, die App übernimmt nur den Wert. Einwiegen geht so: Siebträger auf die Waage, an der Waage tarieren, Kaffee rein, dann zeigt der Knopf unter den Steppern den Live-Wert, etwa „18,2 g übernehmen“, und ein Tap setzt ihn als Dosis. Vor dem Bezug dasselbe mit der Tasse: an der Waage tarieren, dann Start.
Dieser Weg lief bisher nur mit der simulierten Waage, jede echte Waage ist ein Erstbeleg. Wenn der Wert nicht folgt oder ins Minus springt: schreib mir, mit Marke und Modell.
Geht das auch ohne Waage?
Ja, vollständig. Der manuelle Weg ist kein Notbehelf: Der Timer läuft per Tap, Yield und Bewertung trägst du nach dem Stoppen ein, und der Shot landet mit allen Auswertungen in der History. Beim ersten Start legst du Bohne, Maschine und Mühle an, die Waage steht dort als „Optional: auch ohne Waage voll nutzbar“ und hält niemanden auf.
Die Waage hat mitten im Bezug getrennt
Der Timer läuft weiter, und was bis dahin gemessen wurde, bleibt erhalten. Im Abschluss steht dann ein Hinweis, dass der Yield von Hand nachzutragen ist. Die Kurve endet an der Stelle, an der die Verbindung abriss, und ohne den Nachtrag fehlt dem Shot sein Endgewicht.
Die App war während der Aufnahme im Hintergrund
Dann endet die Aufnahme an der letzten Sekunde, die tatsächlich gemessen wurde, und sagt es; Zeit und Yield trägst du danach unten nach. iOS friert die App im Hintergrund ein; die verlorene Zeit nachträglich zu schätzen wäre geraten, und geratene Zahlen sind in einer Shot-Historie schlimmer als eine kurze Kurve.
„BrewMind ist älter als deine Daten.“
Das passiert, wenn auf dem Gerät schon eine neuere BrewMind-Version lief, etwa nach einem Wechsel zurück auf einen älteren Beta-Build. Deine Shots sind vollständig vorhanden und werden nicht angefasst; diese Version kann die Datei nur nicht öffnen.
Installiere wieder die neuere Version, dann ist alles da. Die App auf keinen Fall löschen: es gibt keine Cloud-Sicherung deiner Shots, mit der App gehen die Shots.
Wie komme ich an meine Daten?
In der History liegt der Export: „3 Shots als JSON kopieren“ (die Zahl folgt dem Bohnenfilter) legt deine Shots mit ihren Kennzahlen in die Zwischenablage, im Shot-Detail kopiert „Shot als JSON kopieren“ den einzelnen Shot mit allen Messpunkten. Von dort geht es in Notizen, Mail, Tabelle oder Skript. Der Text enthält auch ein paar Hinweise dazu, wie die Werte zustande kommen: Der Flow wurde in älteren Shots nach einem anderen Verfahren gerechnet als in neueren, und der ältere Wert hängt am Sendetakt der Waage.
Wo liegen meine Daten?
Auf dem Gerät, in einer lokalen Datenbank. Kein Konto, und ohne deine Einwilligung keine Übertragung und kein Netzzugriff. Nur wenn du in der Verwaltung die optionale Daten-Spende einschaltest, gehen pseudonymisierte Shot-Daten an einen Server in der EU; du kannst sie jederzeit wieder ausschalten. Für deine eigenen Shots heißt das: ein Gerätewechsel nimmt sie nicht mit, und ein Löschen der App löscht sie. Details in der Datenschutzerklärung.
Einen Fehler melden
In der Verwaltung steht unter Diagnose der Knopf „Diagnose kopieren“: Er legt App- und Systemversion, die gekoppelten Waagen und die zehn neuesten technischen Fehler samt Stacktrace in die Zwischenablage. In die Mail eingefügt, ist die Ursache meist in Minuten klar statt in Tagen.
Aus der TestFlight-Beta heraus geht es noch direkter: In TestFlight auf „Feedback senden“ tippen, dann landen Screenshot und Notiz samt Geräte- und Versionsangaben bei mir.
Sonst einfach eine Mail an hello@brewmind.app.